Monatsrückblick Februar 2022: Vom Winde verweht

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Der Februar war so schnell vorbei, dass ich fast den Monatsrückblick vergessen habe. Es war im Vergleich zum Januar einiges los im Februar und im März noch mehr, sodass ich erst jetzt zum Monatsrückblick komme.

Zeit für meine Haare

Ich habe Anfang Februar endlich den lang ersehnten Termin beim Friseur in Hamburg gehabt. Der Schnitt ist ein Traum. Ich bin sehr begeistert. Meine Wellen kommen mehr raus und die trockenen Spitzen sind weg.

Ich habe letztes Jahr meine Hautpflegeroutine entwickelt und für mich zur Gewohnheit gemacht. Und jetzt das Gleiche mit der Haarpflege vor. Ich brauche Zeit, neue Gewohnheiten und Routinen einzuüben. Im Februar habe ich meine Haarpflege dann intensiv erforscht und eine Anleitung verfasst. Meine Haare sind sehr viel gesünder und schöner geworden über die Zeit.

Meine Beiträge zum Thema Haarpflege:

Endlich mehr Sport

Ich habe mit dem Heather Robertson Sportprogramm angefangen. Es ist sehr anstrengend. Nur die Workouts sind im Vergleich zum 1.0 Programm ca. 10-15 Minuten länger. Teilweise sogar fast 50 Minuten. Da merke ich, dass ich unkonzentriert werde, öfter das Video pausiere und mich sogar dabei ertappe, wie ich zwischendurch am Handy rumhänge. Dadurch dauert es natürlich noch länger. Es ist also nicht nur eine körperliche, sondern auch eine geistige Herausforderung für mich! Doch leider hat ein eingewachsener Zehennagel mir ab Mitte Februar doch wieder einen Strich durch meine Sportroutine gemacht.

Sturm & Hochwasser!

Der Februar begann schon stürmisch und das Wetter war in Norddeutschland wirklich außergewöhnlich stürmisch über mehrere Tage hinweg. Im Osten von Hamburg, im schönen Vierlanden, stieg aufgrund des Sturms auf der Nordsee und des anhaltenden Regens der Grundwasser- und Flusspegel immer weiter an. Die Elbnebenarme Dove und Goose Elbe konnten aufgrund des hohen Pegels in dem Hauptarm der Elbe nicht abfließen. Die stürmische Nordsee tat ihr übriges, um das Wasser in den Flüssen zu halten.

Insgesamt waren die dicht hintereinander aufkommenden Stürme heftig, aber das Wasser, was tagelang nicht abfloss, sondern durch den Regen immer weiter stieg, war ebenso bedrohlich. Die abendliche Lautsprecherdurchsage in der Nachbarschaft vom Bezirksamt Bergedorf mit der Warnung vor Hochwasser, die Nachrichten in den WhatsApp Status und der eigene Keller, der höher war als sonst, taten ihr Übriges. Es war ein mulmiges Gefühl. Die Hochwasserkatastrophe im Sommer im Rheinland war noch in Erinnerung und ich dachte hier im Norden sind wir doch sicherer, denn wir haben keine Berge, nur flaches Land. Aber auch hier im Norden gibt es wohl in Zukunft herausfordernde Tage, wenn das Wetter sich aufgrund des Klimawandels weiter verändert. Dies gibt mir zu denken.

Im Februar 2022 ist bei uns nichts Schlimmes passiert. Alle Bäume noch an ihrem Platz. Der Keller ist auch wieder trocken. Alle Warnapps haben funktioniert. Niemand aus meinem Umfeld wurde verletzt. Ein Glück!

Ich habe ein angeschwemmtes Kanu gerettet! Das war aufregend, da es halb voller Wasser war, sehr ramponiert und schmuddelig.

Kultur pur

Nach dem Lockdown und trotz der doch noch hohen Inzidenzen standen einige Unternehmungen in Hamburg an. Ich war endlich nach 2 Jahren bei der Veranstaltung in der Elbphilharmonie. Es war eine musikalische Lesung von Moby Dick mit den ELBTONAL, einem coolen Trommelquartett, sowie Christian Brückner, dem Synchronsprecher u.a. von Robert De Niro. Leider war der Text sehr, sehr schwer zu verstehen. Die Trommeln waren klasse.

Die Elbphilharmonie

Ich war auch zweimal im Kino im Februar. Zuerst habe ich mit Freundinnen den Film „Wunderschön“ geschaut. Sehr berührend, ehrlich und eine schöne Geschichte. Dann war ich mit meiner Schwester kurz nach dem ersten Kinobesuch im Kino. Wir haben uns für den Film „King Richard“ entschieden. Ein perfekter Schwesternfilm, mit Familienaspekten, aber auch politisch und gesellschaftlichen Einblicke in die damalige Zeit. Ein toller Film!

Krieg & Nachrichtenkonsum

Natürlich habe ich auch den Krieg in der Ukraine mitbekommen. Mich in den ersten Tagen intensiv damit beschäftigt, einiges am Tag verfolgt und war immer voll mit meinen Gedanken, meiner Aufmerksamkeit dabei. Ich habe hin und her überlegt, ob wir Leute beherbergen können, etwas spenden können oder anderweitig helfen können. Doch außer Geld spenden ist für mich aktuell nichts möglich zu tun. Ich kann auch Putin nicht umstimmen oder in die aktuelle Politik eingreifen.

Zusätzlich merkte ich, wie mich der tägliche Konsum der Nachrichten vom Krieg emotional stark aufwühlten, mich mitnahmen und ich immer ängstlicher wurde. Somit habe ich beschlossen, die Nachrichten nur noch sehr ausgewählt und in Momenten, wo ich emotional in der Lage dazu war, zu schauen.

Glücksmomente im Februar

  • Spielenachmittag mit der Familie
  • Freunde persönlich getroffen, viel geredet und gelacht
  • Der Friseurbesuch
  • Der Zahnarzt, der mir mit meinen empfindlichen Zähnen helfen konnte

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